(SeaPRwire) –

By: Oliver Hawthorne

Bild: Curasight kündigt vorläufige Studiendaten zu uTREAT® bei Glioblastom an

Glioblastom ist einer der tödlichsten Krebsarten weltweit. Etwa 50 Prozent der Patienten sterben innerhalb von 14 Monaten nach der Diagnose. Nur 5 Prozent überleben fünf Jahre. Bisherige Therapien schaffen es kaum, den Tumor gezielt zu attackieren, ohne gesundes Gewebe zu schädigen.
Am 8. Juni 2026 gab Curasight A/S (Tickersymbol CURAS) vorläufige Daten aus ihrer Phase-1-Studie mit uTREAT® bekannt. Die Studie umfasst Patienten mit neu diagnostiziertem oder verdächtigtem Glioblastom. uTREAT® wird über einen Katheter in die Tumorversorgenden Arterien injiziert. Mannitol öffnet vorübergehend die Blut-Hirn-Schranke. Die vorläufigen Daten bestätigen die Sicherheit der Verabreichung. Sie zeigen auch, dass das Medikament sich stark im Tumor ansammelt und die Strahlendosis gezielt abgibt, ohne gesunde Organe zu überlasten. In den USA und der EU werden jährlich über 30.000 neue Glioblastom-Fälle diagnostiziert. Insgesamt gibt es pro Jahr etwa 65.000 primäre Hirntumore, etwa 10 Prozent davon sind Kinder.
Curasight baut auf einer uPAR-Theranostik-Plattform, die aus uTRACE® und uTREAT® besteht. uTRACE® dient der sensitiven Diagnose, uTREAT® der gezielten Strahlentherapie. Die Firma will die Phase-1-Studie und die Entwicklungsarbeit für uTREAT® fortsetzen. Wenn die Entwicklung klappt, könnte dies eine echte Ergänzung zu herkömmlichen Bestrahlungen sein – und eine potenziell wegweisende Therapie für betroffene Patienten.
Author bio: Oliver Hawthorne, Principal Correspondent für eine internationale Technologie-Review, spezialisiert auf medizinische Innovationen und biotechnologische Entwicklungen.