
(SeaPRwire) – By: James Vance, Senior Columnist bei einem internationalen Top-Technik-Magazin
Anduril-Chef Trae Stephens warnt vor einem Branchenkollaps. Viele mittlere Verteidigungs-Unternehmen haben extreme Bewertungen. Sie handeln mit 50, 100 oder 200-fachen Umsatzmultiplikatoren. Die etablierte Branche liegt nur bei 2 bis 2,5-fach. Das ist völlig losgelöst von der Realität. Diese Diskrepanz sorgt für große Branchenängste. Gründer akzeptieren keine Rabattübernahmen mehr.
Stephens hat eine ungewöhnliche Karriere hinter sich. Nach dem 11. September interessierte er sich für Außenpolitik. Er studierte an der Georgetown School of Foreign Service. Danach wechselte er zu einem US-Geheimdienst. Später arbeitete er bei Palantir und Founders Fund. 2017 gründete er Anduril. Er fand kein investierbares Verteidigungs-Unternehmen. Heute ist Anduril ein Branchenriese. Es erwirtschaftet 2025 über 2 Milliarden Dollar Umsatz. Das ist ein Plus von 110 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es hat einen 20 Milliarden Dollar Vertrag mit der US-Armee. Eine 465.000 Quadratmeter große Drohnenfabrik steht in Ohio. Vor kurzem erhielt es eine 5 Milliarden Dollar Serie H. Sein Wert stieg auf 61 Milliarden Dollar. Das ist eine Verdoppelung in weniger als einem Jahr. Die US-Regierung hat sich verbessert. Sie nutzt Other Transaction Authority-Verträge. Diese ermöglichen schnellere Zusammenarbeit mit neuen Lieferanten. Das Office of Strategic Capital beantragt über 20 Milliarden Dollar für 2027. Venture-Capital-Unternehmen überschätzen die Chancen. Sie investieren als gäbe es 20 Andurils. 2025 flossen 17,9 Milliarden Dollar in die Branche. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. 2026 wird dieser Wert noch übertroffen.
Die Probleme liegen nicht in der Investitionsmenge. Sie liegen in den unrealistischen Bewertungen. Gründer wollen keine Übernahme zu einem Rabakpreis akzeptieren. Stephens spricht von zu viel Ego. Viele Unternehmen werden daher pleitegehen. Nur ein paar neue seriöse Akteure werden überleben. Der Rest ist laut Stephens nur Lärm.
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