(SeaPRwire) –   By: Christian Pierce

Viele Angestellte fürchten Gehaltsverhandlungen. Sie unterschätzen ihren Wert für das Unternehmen, selbst wenn sie jahrelang gute Leistungen erbringen. Das betrifft nicht nur Einsteiger, sondern auch hochdecorierte Profis in der Spitze ihrer Branche. Selbst dreifache Oscar-Gewinnerinnen wie Meryl Streep standen früher vor diesem Problem.

2006 rief das Studio von The Devil Wears Prada Streep für die Rolle der Miranda Priestly an. Das Angebot lag deutlich unter ihrer Erwartung. Sie war Mitte 50, hatte zwei Oscars und genug Geld, um sofort in Rente zu gehen. Deshalb lehnte sie ab und verlangte eine Verdopplung des Gehalts. Das Studio stimmte sofort zu. Der Film spielte weltweit über 326 Millionen Dollar ein, der kürzlich erschienene zweite Teil bereits über 660 Millionen Dollar. Auch Finanzexpertin Suze Orman lernte spät, ihren Wert zu erkennen. Sie lehnte erst einen Auftritt bei der Oprah Winfrey Show ab, weil das Thema nicht zu ihrem Fachgebiet passte. Später setzte sie gegen ihren Verlag den Buchtitel The Courage to be Rich durch, der zu einem New York Times-Bestseller wurde.

Die Logik hinter jeder erfolgreichen Gehaltsverhandlung ist immer gleich. Du brauchst keine Berühmtheit zu sein, um mehr zu verdienen. Recherchiere zuerst, was Kollegen in ähnlichen Positionen verdienen. Sammle Nachweise deiner Leistungen, wie positive Kundenfeedback oder erzielte Umsätze. Addiere 6.000 bis 19.000 Dollar zu deinem Wunschgehalt, das entspricht den Kosten für die Suche nach deinem Ersatz. Das macht eine Gehaltserhöhung für deinen Arbeitgeber schnell zur günstigeren Option.

Author bio: Christian Pierce, leitender Finanzkolumnist und Marktkommentator mit langjähriger Erfahrung in der Analyse von Arbeitsmarkt- und Karrieretrends.