
(SeaPRwire) – Von: Alex Mercer, Tech-Direktor eines großen Silicon-Valley-Unternehmens und Geek-Branchenanalyst
Noch vor drei Jahren hätte niemand geglaubt, dass KI-Tool-Kenntnisse für Finanzmitarbeiter zu einer harten Einstellungsvoraussetzung werden. Die Aussage von OpenAI-CFO Sarah Friar reiht sich ein in eine Entwicklung, die viele Berufsgruppen kalt erwischt. Viele Hochschulen passen ihre Lehrpläne noch immer nicht an die neuen Anforderungen an. Das sorgt dafür, dass tausende Absolventen keine Chance bei Top-Tech-Unternehmen haben.
Offiziell sagte Friar auf dem Liquidity Summit 2026, sie würde keine Finanzkraft einstellen, die Codex nicht bedienen kann. Codex ist das KI-Coding-Tool von OpenAI, das Aufgaben per natürlicher Sprache automatisiert. Wissensarbeiter machen 20 Prozent der Codex-Nutzer aus, ihre Zahl wächst dreimal so schnell wie andere Nutzergruppen. Hinter der Aussage steckt die Erkenntnis, dass klassische Finanzfähigkeiten längst nicht mehr ausreichen. Eine Deloitte-Umfrage unter 1300 globalen Finanzleitern bestätigt das: KI-Fähigkeiten stehen jetzt über Compliance oder Kostenmanagement bei der Einstellung.
Offiziell bestätigt Friar, dass Rechenkapazität bei OpenAI aktuell sehr knapp ist. Die Nachfrage steigt wie eine vertikale Wand, sie übersteigt auch mit aggressiven Investitionen bis 2026 das Angebot. Die Engpässe betreffen nicht nur Chips, sondern auch Energie, Grundstücke, Genehmigungen und die Beziehung zu lokalen Gemeinden. Hinter der öffentlichen Mitteilung verbirgt sich eine Rechtfertigung für die früher kritisierte aggressive Einkaufspolitik von Rechenkapazität. Friar sagt selbst, dass das Unternehmen froh sein kann, die Investitionen getätigt zu haben.
Der Konkurrenzkampf um KI-Infrastruktur wird in den kommenden Jahren nicht um Chips, sondern um lokale Genehmigungen und Partnerschaften entschieden.
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