
(SeaPRwire) – Southwest Airlines Co. meldete einen bereinigten Quartalsgewinn und Umsatz, die knapp hinter den Erwartungen der Wall Street zurückblieben, da die US-Fluggesellschaft gemeinsam mit ihren Konkurrenten mit höheren Treibstoffkosten zu kämpfen hat.
Die Aktien der in Dallas ansässigen Fluggesellschaft weiteten ihre Verluste im nachbörslichen Handel aus, nachdem Southwest es abgelehnt hatte, ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr von mindestens 4 USD pro Aktie zu aktualisieren, was die Volatilität in der Branche unterstreicht.
Das Unternehmen erklärte, dass das Erreichen dieser Ergebnisse niedrigere Treibstoffpreise in Kombination mit einer stärkeren Umsatzentwicklung erfordern würde. Zudem prognostizierte es für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn pro Aktie (EPS) in einer Spanne von 35 Cent bis 65 Cent, während Analysten 59 Cent erwartet hatten.
Southwest fiel am Mittwoch im regulären Handel um 3,8 % und schloss bei 39,35 USD, was die Kursverluste anderer Fluggesellschaften widerspiegelte.
Die Entscheidung von Southwest steht weitgehend im Einklang mit anderen Fluggesellschaften, die mit Treibstoffkosten zu kämpfen haben, die durch den Krieg zwischen den USA und dem Iran in die Höhe getrieben wurden. Die konkurrierende Fluggesellschaft Delta Air Lines Inc. hat es abgelehnt, ihre Prognose für das Gesamtjahr zu aktualisieren, während andere wie United Airlines Holdings Inc. und Alaska Air Group Inc. ihre Prognosen revidiert oder zurückgezogen haben.
Für das erste Quartal meldete Southwest einen Gewinn von 45 Cent pro Aktie, verglichen mit Analystenschätzungen von 46 Cent. Der Betriebsumsatz belief sich auf 7,25 Milliarden USD, verglichen mit den rund 7,29 Milliarden USD, die von Bloomberg befragte Analysten im Durchschnitt erwartet hatten.
Analysten werden die Führungskräfte von Southwest in einer Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen am Donnerstag voraussichtlich dazu befragen, inwieweit die Fluggesellschaft die Flugpreise erhöhen kann, um die Treibstoffpreise auszugleichen, ohne Kunden zu verprellen.
Die Fluggesellschaft befindet sich zudem mitten in einer umfassenden unternehmensweiten Umgestaltung, die unter anderem die Einführung von Premium-Sitzen, Lounges und anderen Initiativen zur Verbesserung der Finanzlage umfasst.
„Ein Großteil der von Southwest umgesetzten Transformation, von Premium-Sitzen bis hin zu Gepäckgebühren, konzentrierte sich darauf, den Umsatz pro bestehendem Kernpassagier zu verbessern“, so Conor Cunningham, Analyst bei Melius Research, in einer Mitteilung. „Da nun zwei inländische Tariferhöhungen in Kraft sind, könnte Southwest unter seinen Wettbewerbern am stärksten von einem Nachfragerückgang betroffen sein.“
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