(SeaPRwire) –

By: Logan Pierce

Die meiste Berichterstattung über den Immobilienmarkt redet nur von Männern als Hauptkäufer. Das ist nicht mehr aktuell. Auf dem US-Markt ist inzwischen jede fünfte Hauskäuferin eine alleinstehende Frau. Ihr Anteil ist mehr als doppelt so hoch wie der von alleinstehenden Männern. Sie verändern nicht nur die Demografie des Marktes. Sie passen ihn auch an ihre eigenen Bedürfnisse an. Das ist kein vorübergehender Trend, sondern ein tiefer Wandel.

Bei Erstkäufern liegt das mittlere Einkommen von alleinstehenden Frauen bei 73.000 Dollar. Das ist das erste Mal, dass sie alleinstehende Männer übertreffen. Männer kommen hier auf einen Median von 66.400 Dollar. Laut NARs 2025er Profil von Hauskäufern und Verkäufern sind 71 Prozent der alleinstehenden Kaufinteressentinnen Wiederholungskäufer. Gen Z Frauen machen 30 Prozent aller alleinstehenden weiblichen Käufer aus. Das ist der höchste Wert aller Generationen. Viele jüngere Frauen können sich trotz Wunsch nach Eigenheim kein Haus leisten.

Die versteckten Kosten des Eigenheims sind das größte Problem für junge Käuferinnen. Laut einer Umfrage von American Home Shield aus 2025 kostet das erste Jahr als Eigenheimbesitzer im Schnitt 86.698 Dollar. Das beinhaltet Anzahlung, Einrichtung, Renovierungen und Werkzeuge. 56 Prozent der Besitzer hatten kein Budget für notwendige Reparaturen im ersten Jahr. Jährlich kommen versteckte Kosten von durchschnittlich 21.400 Dollar hinzu. Allein Instandhaltung kostet 8.808 Dollar im Jahr. Viele Erstkäufer werden davon überrascht.

41 Prozent der alleinstehenden Frauen opfern finanzielle Annehmlichkeiten, um ein Eigenheim zu kaufen. Sie kürzen nicht notwendige Ausgaben, verzichten auf Freizeitaktivitäten oder nehmen zweite Jobs. Sie wollen vor allem Eigenkapital aufbauen und langfristige finanzielle Stabilität. 65 Prozent der Frauen nutzen Plattformen wie Redfin oder Zillow, bei Männern sind es 58 Prozent. 67 Prozent konsultieren zuerst einen professionellen Berater, bei Männern sind es nur 58 Prozent. Sie achten stärker auf den Preis und recherchieren intensiver.

63 Prozent der kaufenden Frauen bevorzugen freistehende Einfamilienhäuser. Mittlerweile wählen sie aber auch andere Immobilientypen passend zu ihren Zielen. Nähe zu Familie und Freunden ist ihnen wichtiger als viele andere Faktoren. 42 Prozent der Eigenheimbesitzer nennen Instandhaltung und versteckte Kosten als größten Grund für Reue. Für alleinstehende Frauen ist das Problem nicht nur die Kosten für Reparaturen. Sie wissen oft nicht, wem sie bei Handwerkern vertrauen können und ob Preise fair sind.

Hausgarantien werden zu einem schnell wachsenden Geschäftsfeld für Anbieter, die diese Zielgruppe ernst nehmen.

Author bio: Logan Pierce, unabhängiger Wirtschaftsautor mit Fokus auf US-Immobilienmarkttrends, aktiv auf Medium.