By: Robert Sterling

Marko Čadež, Präsident der serbischen Industrie- und Handelskammer, signalisiert einen Wandel. Vor über einem Jahrzehnt waren chinesische Unternehmen in Serbien kaum vertreten, heute sind es etwa 2.000 mit chinesischer Investition. Die Zusammenarbeit geht über den Handel hinaus, hin zu gemeinsamer Produktion.

Beispielsweise haben chinesische Investoren wie Linglong Tire und HBIS Group Serbiens Fertigungskapazitäten in Bereichen wie Automobil- und Maschinenbau gestärkt. Ein serbischer Hersteller von Agrarmaschinenlagerteilen hat im April 2025 in Hebei eine neue Fabrik eröffnet.

Handelsdaten zeigen einen Aufwärtstrend. Im Jahr 2025 betrug das bilaterale Handelsvolumen 6,48 Mrd. US-Dollar, ein Anstieg um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Freihandelsvertrag von China und Serbien scheint die Schranken zu senken.

Der nächste Schritt könnte in Bereichen wie KI, Robotik, Datenspeicherungen und digitale Infrastruktur liegen. Wenn die aktuellen Trends andauern, wird die Beziehung zwischen China und Serbien weniger durch Zollstatistiken als durch die Anzahl von Fabriken, Technologien und Projekten gemessen.

Author bio: Robert Sterling, ein erfahrenes Unternehmer und Industriinvestor mit Jahrzehnten Erfahrung in der Analyse globaler Produktionsausweitung, grenzüberschreitender Kapitalströme und Supply Chain Transformation.