(SeaPRwire) –
By: Oliver Hawthorne
Die Marketingwelt übergibt heutzutage vielfach kreative Aufgaben an KI, mit durchaus gemischten Ergebnissen. Dan Murphy, Leiter des Marketings bei der Getränkemarke Liquid Death, warnt davor, KI als Allheilmittel anzusehen. Laut ihm können KI-Modelle nicht mit den einzigartigen, originellen Konzepten mithalten, die menschliche Autoren entwickeln.
Murphy sprach auf der Brainstorm Tech-Konferenz in Aspen davon, dass es zwar einfach ist, den Anschein zu erwecken, Marketing zu betreiben, aber oft nur Geld verschwendet wird. Die Botschaften werden schnell vergessen, ähnlich wie die meisten KI-generierten Inhalte. Liquid Death nutzt zwar hinter den Kulissen KI auf einem „extremen Niveau“, doch echte „Null-zu-Eins-Denken“ ist nicht das Stärkenmerkmal von KI. Beispielsweise entwarfen die Künstler und Komiker von Liquid Death in Zusammenarbeit mit Spotify die Weltkugel mit Bluetooth, was 6 Milliarden Medienimpressionen einbrachte.
Vishal Sood, Präsident der Forschung und Entwicklung bei Typeface, stimmt teilweise zu. Er meint, dass Geschmack und Urteil nicht die Stärken von KI sind. KI kann jedoch bestehende Ideen in neue Versionen, Bilder und Entwürfe umsetzen, besonders in der Business-to-Business-Marketing. Stacy Simpson von athenahealth nutzt KI in der operativen Arbeit, vermeidet sie aber bei der kreativen Ideenfindung. Caitlin Allen von Simbe Robotics sieht die Stärke von KI eher in der Automatisierung des „Wiederholens des Hörens“, um zu verstehen, was die Menschen wirklich interessiert. Ben Gammell von Brex betrachtet KI als Beschleuniger für die Mitarbeiter, nicht als Grund, Stellen zu streichen.
Insgesamt zeigt sich, dass die richtige Verwendung von KI in der Marketingbranche von gutem Urteil, Erfahrung und dem Verständnis abhängt, was geschaffen werden soll und was delegiert werden kann.
Author bio: Oliver Hawthorne, ein ständiger Hauptkorrespondent bei einer internationalen Technologiezeitschrift.